Jakob Gasteiger (geb. 1953 in Salzburg)

gehört zu jenen österreichischen Künstlern, die die Malerei auf ihre elementaren Prinzipien zurückführen. Seit den 1980er-Jahren konzentriert er sich auf Werke, in denen Material und Rhythmus den Ausdruck bestimmen. Mit Werkzeugen wie der Kammspachtel formt er Rillen und Lineaturen in monochrome Bildflächen, wodurch reliefartige Oberflächen entstehen, die zwischen Malerei und Objekt stehen. Sein Schaffen ist eng mit Wien und dem Weinviertel verbunden und wurde mehrfach ausgezeichnet. Arbeiten von Gasteiger befinden sich in zentralen österreichischen und internationalen Museumssammlungen, darunter Albertina, Belvedere, mumok und weitere Institutionen.